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Berichte Juli 1999 bis Oktober 2000
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Oktober 2000

Youngsters nehmen Softball-Revanche

Nachdem man in Beers-Kreisen nun auch auf den Geschmack von Softball-Spielchen gekommen ist, wurde das schöne Herbstwetter genutzt, um noch einmal die Generationen gegeneinander antreten zu lassen.

Hatten noch vor 14 Tagen die OldStars knapp die Oberhand behalten, so gingen die Youngsters diesmal sofort im 1. Inning in Führung und gaben diese bis zum Schluß nicht mehr ab. Der "Sieg der Jugend" war in keiner Phase des Spiels gefährdet und das Endergebnis mit 24:8 letztendlich sogar recht deutlich.


11 SoftBeers sollt ihr sein ......

Da es anscheinend in Baseballkreisen so üblich ist, nach dem offiziellen Trainingsende noch fleißig und "just for fun" ein wenig Softball zu spielen, wollten die Beers dem um nichts nachstehen und auch mal dem etwas größeren Ball auf dem etwas kleineren Spielfeld nachjagen.

So trafen sich am letzten Oktobersamstag 11 "Softbeers" um bei unglaublich milden Temperaturen diesem Spiel zu frönen.

Nach kurzen erklärenden und einleitenden Worten von Gerhard "OB" Oberbauer, der als Pitcher bereits ein Fixstern am Softballhimmel seines Werksteams ist, bildeten sich zwei Teams:

Die Oldstars (Woif, OB, Gü, MA1, Woodl, Brunni) und die Youngsters (Thomas, Matthias, Christoph und Walter verstärkt(?) durch Mike).

Der einzige Zuschauer am BeersField sah ein hochklassiges, attraktives, nervenzerfetzendes und letztendlich unglücklich endendes Softballspiel. Nach spannendem Spielverlauf konnten sich die Oldstars nach 7 Innings mit 16:15 durchsetzen, wobei der Win Neo-Pitcher Woodl Brunner zugeschrieben wurde.

Aktion des Tages:

Beim Spielstand von 14:16 für die Oldstars, zwei Outs und BasesLoaded trat Mike Preißl für die Youngsters an die Platte. Nach einem guten Schlag ins Centerfield erreichte er sicher die erste Base und machte sich (von der tiefstehenden Sonne stark geblendet) auf zur zweiten Base, auf der er sicher zu stehen kam. Unglücklicherweise wurde ihm erst kurz danach klar, daß es sich bei dem nun neben ihm stehenden Spieler nicht um den 2nd-Baseman handelte, sondern um seinen eigenen Teamkollegen. Dies bemerkte 2nd-Baseman Woif Styll, der sich zu den beiden mittlerweile dazugesellt hatte treffend mit den Worten "He, do stimmt wos ned." Ein Wurf der Oldstars zur 1st-Base beendete somit das Inning, das Spiel und alle Hoffnungen der Youngsters auf den Ausgleich. Kommentare wie "Grod du!", "Wos geht eigentlich in dein Kopf vor!" und "Des dazöh i dem Dizzy!" mußten natürlich folgen und waren in dieser Situation auch mehr als verständlich.

Abschließend sei noch erwähnt, daß dieses Spielchen wirklich großen Spaß machte und SoftballGuru OB Oberbauer sich mit dem Gedanken trägt, ein Beers-Team in die nächstjährige Meisterschaft zu schicken.


Red Devils 13 - Beers 32

Bei herrlichem Herbstwetter trafen sich am 21.10. noch einmal die Red Devils und die Schremser Beers, um sich in einem freundschaftlichen Wettkampf zu messen. Es war das vierte Aufeinandertreffen in dieser für die Beers nun schon recht langen Saison.

Bei den Beers feierte Rookie Matthias Geist sein Debut am Mound, und dies recht ordentlich. Er ließ zwar 4 Runs der Devils im ersten Inning zu, wurde aber von der Defensive der Beers nicht gerade unterstützt. Im Gegenteil, die Beers benötigten wiedermal eine gewisse Anlaufzeit, um zu realisieren, warum sie sich am BeersField eingefunden hatten. Es muß aber auch erwähnt werden, daß die Devils in den ersten beiden Innings gute Leistungen an der Platte zeigten. In der Offensive lief`s von Beginn an wesentlich besser für die Schremser. Erstens konnte Pitcher Rainer Zeller von den Devils seine tolle Leistung vom letzten Match nicht ganz wiederholen, und zweitens dürfte sich das intensive Schlagtraining in der Postseason bemerkbar machen. Die Beers lieferten Hits am laufenden Band und auch das Baserunning funktionierte besser als zuletzt. Die Fehler der Devils wurden schonungslos ausgenutzt.

Ein kleines Tief im 3. Inning mit nur einem Run wurde schnell überwunden und bald wieder fleißig gescort. Auch die Defensive hatte sich bald erfangen und lediglich einige Walks vom ansonst sehr starken Einwechselpitcher Matthias Bauer verhalfen den Devils zu weiteren Runs.

Letztendlich waren beide Teams mit dem Ergebnis und den gezeigten Leistungen zufrieden und vereinbarten weitere Spiele in der kommenden Saison.

Ein großer Dank gilt auch Wolfgang "Woif" Styll, der auf einen Einsatz verzichtete und sich die gesamte Spielzeit über als Plateumpire zur Verfügung stellte.

Play of the Day:

Nachdem die Red Devils im ersten Inning schon 4 Runs erzielt hatten und immer noch bei Null Outs hielten, wurden die Beers durch ein TRIPPLE-PLAY aus diesem Inning erlöst. Hauptverantwortlicher dafür war Short-Stop Mario "MA1" Anibas, der bei Bases loaded einen schwierigen Flyball in der Nähe der 2nd Base fangen konnte, diese berührte (2. Out) und einen scharfen Wurf zur ersten Base abfeuerte, wo Gerhard "OB" Oberbauer den 3. Devil, der ebenfalls schon losgelaufen war, ausmachte.

 

Men of the Match:

o) Tobi Spazierer, der aus beruflichen Gründen erst im 2. Inning zum Team stieß. Beim Einwerfen traf ihn ein Ball im Gesicht, wodurch ein starke Schwellung unter dem Auge hervorgerufen wurde. Nichts desto Trotz ließ er es sich nicht nehmen mit seinem neuen "Wunderbat" zwei Doubles ins Centerfield zu wuchten, worauf er dann doch den Weg zum Arzt und in weiterer Folge zum Röntgen antrat. Gott sei Dank wurde kein Knochenbruch festgestellt. Gute Besserung wünschen alle Beers.

o) Matthias "Motz" Bauer ersetzte nach dem ersten Inning Matthias Geist als Pitcher und lieferte völlig unerwartet eine Reihe an Strike Outs. In dieser Form ist er eine ernstzunehmende Alternative als Pitcher in der nächsten Saison.

o) Schoko Schachtner mußte aufgrund einer Leistenzerrung passen und führte die Beers als Neo-Coach in der Manier seines Vorbildes Kurtl Jara zu einem ungefährdeten Sieg.

 

Beers-Kader:

Willi Zwettler, OB Oberbauer, Matt Weiss, MA1 Anibas, Woodl Brunner, Matthias Geist, Thomas Eber, Christoph Kropik, Motz Bauer, Brunni Brunner, Mike Preißl, Tobi Spazierer

Ergebnis:

 

1.

2.

3.

4.

5.

6.

total

Devils

4

3

0

0

5

1

13

Beers

7

7

1

9

8

-

32

 


Inoffizieller Spielbericht:
Vienna Burritos vs. Schremser Beers

Nettes Saisonende

In einem sehr lustigen und freundschaftlichem Spiel besiegen die Schremser Beers die Vienna Burritos 9:4. Ein nicht ganz ernstgemeinter Bericht.

Es sollte das letzte offizielle Spiel in der überaus erfolgreiche ersten Saison der Schremser Beers werden und aufgrund der Feierstimmung hatte man sich bei Bekannten schon vorab durch einfallsreiche Ausreden gegen etwaige Niederlagen abgesichert. Wer nun meint, die Schremser hätten eine schmerzhafte Niederlage eingesteckt, hat nicht mit den Vienna Burritos gerechnet.

EXKURS

Nicht umsonst hatten sich die Wiener Klosterneuburger gleich bei unserer ersten Begegnung als eine der sympathischsten Teams herausgestellt. Absolut locker und gesellig, freundlich, ohne Überheblichkeit und falschem Ehrgeiz fügten sie uns in unserem ersten (beendeten) Ligaspiel eine klare 11:6 Niederlage zu und feierten danach ordentlich mit uns. Als wir sie als bis dato ungeschlagenen Tabellenführer beim Rückspiel mit 15:9 besiegten, gratulierten sie, akzeptierten unsere Leistung und feierten ebenfalls mit uns. Ähnlich wie wir, sind die Burritos eine lustige Truppe mit viel Humor, die mit Teamgeist Freude am Spiel, wenn es darauf ankommt recht ansehnliche Leistungen bringt.

EXKURS ENDE

Diese Burritos also, waren beim letzten Match noch weniger motiviert als die Beers, balgten mit den Freundinnen auf dem Beers-Field herum und versuchten mit freundschaftlichen Zwischenrufen die Schiedsrichter zu beeinflussen (übrigens allesamt Schremser Spieler).

Das Spiel selbst verlief eher flach. Zwar boten beide Mannschaften defensiv eine fast fehlerlose Leistung, die wenigen Zuschauer sahen gutes Baseball und vor allem die Nachwuchsstars der Schremser, Thomas Eber, Matthias Geist und Christoph Kropik zeigten ihr Potential. In der Offensive war jedoch überhaupt nichts zu sehen. Die einzigen gefährlichen Situation in der Anfangsphase hatte Woif Styll zu verantworten. Er zog sich als Base-Umpire durch kontinuierliche Fehlentscheidungen zugunsten der Burritos den Unmut der gesamten Beers-Mannschaft zu. Wäre Obmann-Stellvertreter Gerhard Oberbauer nicht durch die Apfelernte verhindert gewesen, hätte er zu diesem Zeitpunkt eine Direktwahl zum neuen Oberhaupt einstimmig gewonnen. Erst durch den Wechsel von Max Greiner auf die Schiedsrichter-Position konnten die Wogen geglättet werden. Er glänzte durch persönliche Betreuung einzelner Spieler und informierte geduldig über gefällte Entscheidungen und Situationen.

Die Vorentscheidung fiel im fünften Inning. Auch wenn uns Manager Mike Preißl noch den ganzen Winter mit der Macht und dem Potential von Bunts belehren wird, dieses Spiel haben nicht nur die Bunts sonder vor allem ein kurzes Blackout der Burritos entschieden (Siehe auch Play of the Day). Schlagmann Max Greiner "tropfte" unabsichtlich einen Ball direkt vor die Beine des Pitchers. Normalerweise hätte er sich in dieser Situation nicht einmal auch nur in Richtung der First Base aufgemacht, nun aber, getrieben von Instinkt oder Leichtsinn, kam er mit ansehnlichem Tempo dem ersten Mal bedeutend näher. Der Pitcher seinerseits bückte sich um den herankullernden Ball und machte auch noch das Out auf der Homeplate. Von nun an nahm das Schicksal in Form von Max "Jesus" Greiner jedoch seinen Lauf und beendete ihn nach zahlreichen Fehlwürfen der Burritos erst auf der Homeplate. Ausbeute eines absoluten Warmduscher-Weichei-Schlages: Drei Punkte!

Dem hatten die Wiener nun nicht mehr viel entgegenzusetzen, ein paar Punkte in den letzten Innings brachten für das sehr freundschaftliche Match Burritos gegen Beers ein 4:9.

Die konstanteste Leistung des Spiels brachte wohl Schoko Schachtner, der nach selbstlosem Einsatz zum ersten Punkt eine schwere Verletzung hinzunehmen hatte und danach das Spiel von der Bank mitansehen mußte. Dort konzentrierte er sich darauf, jede Aktion der Beers zu kritisieren und destruktive Kommentare zu geben. Durch dieses wichtige Feedback können wir nun über den Winter noch effizienter an unseren Fehlern arbeiten.

Den Skandal des Spiels lieferte freilich Max Greiner mit erzwungener Unterstützung von Scorer Reinhard Wurz: Gerald Weiss erreichte nach einem schwachen Schlag aufgrund eines katastrophalen Wurfes eines gegnerischen Feldspielers die erste Base. Nach diesem klaren Error insistierte Greiner mit Drohgebärden (Jesus) solange beim Scorer, bis dieser einen Hit notierte. Durch diese Fehlentscheidung beendeten er die in der Geschichte des Baseball wahrscheinliche einzigartige Serie eines No-Hitters sowie einen verdienten Award. Die heftige Verhandlung der Betroffenen Greiner und Weiss endete vorläufig Sonntag fünf Uhr früh und wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

Schremser Beers 9 – Viennna Burritos 4

 

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

Total

Beers

0

1

1

0

5

1

0

1

-

9

Burritos

0

1

0

0

0

0

1

1

1

4

Offensivstats

Name

Hits aus AtBats

 

Name

Hits aus AtBats

Woif Styll

0 aus 1

 

Schoko Schachtner

-

Dizzy Preißl

1 aus 3 (Double)

 

Matt Weiss

0 aus 2

Mike Preißl

1 aus 2

 

Gü Widy

0 aus 2

Max Greiner

1 aus 2

 

Christoph Kropik

1 aus 4

Hainz Gschwandtner

0 aus 2

 

Matthias Geist

0 aus 2

Thomas Eber

0 aus 3

 

Dani Spazierer

1 aus 2

Gerry Weiss

1 aus 3

     

BattingAverage Team Gesamt:

21,4%

Play of the Day: (vom Trainer)

Max Greiner verwandelte einen zum Pitcher geschlagenen Ball in einen "Inside-the-Infield-Home-Run"! Bei geladenen Bases schlug er den Ball direkt zum Pitcher, der das Out auf der Homeplate machte. Der Catcher versuchte sofort auf die 1st Base zu werfen, was aber mißlang. Dadurch konnte Max Greiner die 2nd Base überlaufen und die 3rd Base ansteuern. Der Wurf des Burritos-Verteidigers mißlang abermals. Somit konnten die Beers einen Run scoren.

Men of the Match: (vom Trainer)

Im letzten offiziellen Spiel der Saison ging eine unglaubliche Serie zu Ende. Gerry Weiss, der während der gesamten Spielzeit keinen einzigen Hit landen konnte (aber eine OnBasePercentage von knapp 50% aufweist) erreichte die 1st Base, ohne daß die Burritos einen Error begangen hatten. Diese Auszeichnung gebührt ihm aber auch aufgrund zweier spektakulär gefangener LineDrives auf 2nd Base.

Hinweis: Beers hatten nur 6 Hits und scorten 9 Runs => BUNTS!!!!!

 

September 2000


Schremser Beers 10 - Linz Bandits II 23

Marc Stein und seine Linz Bandits 2 waren am 30.9. am Beers Field zu Gast, und was man eigentlich schon nicht mehr zu hoffen gewagt hatte, trat wirklich ein: die Beers hatten nach langer Zeit bei einer Veranstaltung wieder mal Wetterglück - Sonnenschein und blauer Himmel an diesem letzten Septembertag im Jahr 2000.

Wahrscheinlich noch unter dem Eindruck der 26:3-Schlappe gegen die Bandits2 in der Vorbereitung starteten die Beers mit einer Unzahl an unnötigen Errors ins Match. Zudem schlugen die offensiv sehr starken Bandits die Bälle nach Belieben ins Feld. In der Offensive lief es bei den Beers um nichts besser als in der Defensive: Für die Bandits startete Luis Espinal am Wurfmal, einer der Stars des Juniorennationalteams, welches heuer die Silbermedaille bei der EM erringen konnte. Den scharfen und gefinkelten Pitches hatten die Batter der Beers absolut nichts entgegen zu setzen. So gelang den Beers in den ersten 4 Innings kein einziger Hit und man lag mit 13:0 recht deutlich im Rückstand.

Ab dem 5. Inning wechselten die Bandits verschiedene Pitcher ein und die Beers bäumten sich noch einmal auf. 4 Runs im 5. Inning waren ein Lichtblick, 6 weitere Runs sollten noch folgen. Auch in der Defensive kamen einige schöne Plays zustande, wodurch den Bandits "nur" noch 10 Runs ermöglicht wurden. So lautete das Endergebnis 23:10 für die Gäste aus Linz.

Plays of the Day:

(1) Schon zu Beginn des Spiels, als ein Beers-Error den anderen jagte, konnte sich Matt Weiss auszeichnen. Nach einem Sprint und in totaler Körperstreckung "pflückte" er einen Flyball im RightField aus der Luft.

(2) Nach einem schönen Pick-Off zur zweiten Base konnte Neo-2nd-Baseman Christoph Kropik den Baserunner (niemand geringerer als Bandits-Coach Marc Stein) taggen und somit auf die Bank zurückschicken.

(3) Gleich der erste Versuch eines Opferbunts in der Geschichte der Beers war von Erfolg gekrönt und brachte den Runner auf 3rd-Base nach Hause.

Men of the Match:

Trotz durchwachsener Leistung auf 1st Base gegen Ende des Spiels erhält Matt Weiss zu Recht diese Auszeichnung. 2 schöne Catches im Outfield und eine TOLLE Offensivausbeute machen ihn zum MAN OF THE MATCH: Bei 4 Plate Appearences einen Walk, 2 Singles und ein Double. GRATULATION. Diese gute Leistung kommt jedoch nicht überraschend. Mit 16 besuchten Trainings in Folge ist er zur Zeit absoluter Trainingsweltmeister.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Offensivleistung von Tobi Spazierer. Bei 3 AtBats 2 Singles und ein Double.

Ergebnis

 

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

total

Bandits2

5

5

1

2

0

4

3

3

0

23

Beers

0

0

0

0

4

0

3

0

3

10

 

Offensivstats (Hits aus AtBats)

Schoko Schachtner

1 aus 3

 

Brunni Brunner

1 aus 2

Matt Weiss

3 aus 3

 

Woif Styll

0 aus 1

Gü Widy

0 aus 1

 

Woodl Brunner

0 aus 1

Tobi Spazierer

3 aus 3

 

Berhard Angrosch

0 aus 3

Mike Preißl

3 aus 4

 

Thomas Eber

0 aus 3

MA1 Anibas

2 aus 3

 

Harry Köhler

0 aus 1

Matthias Geist

1 aus 4

 

Markus Klement

0 aus 3

Max Greiner

0 aus 1

 

Christoph Kropik

0 aus 3

 


BEERS – GENERATIONENDUELL

Beers OldBoys 9 - Beers Youngsters 5

Am Sonntag den 10.9. fand am BeersField ein vereinsinternes Generationenduell statt. Jede Feldposition wurde doppelt besetzt, der Jüngere der beiden wurde zu den Youngsters gezählt, der Ältere zu den OldBoys. So wurden 2 Teams zu jeweils 11 Spielern bebildet. Obwohl dieses Spiel nicht angekündigt wurde, fanden sich einige interessierte Zuschauer am BeersField ein.

Besonders erwähnenswert ist der Einsatz von 4 Jungspielern, die nach einigen Trainingswochen ihr erstes Spiel 9 gegen 9 absolvierten und dabei allesamt sehr gute Figur machten.

Ein großer Dank gilt auch Jiri Prüfer, der kurz vor Spielbeginn einen 5-minütigen Scoring-Crash-Kurs absolvierte und somit für die genauen Aufzeichnungen der einzelnen Leistungen verantwortlich ist.

Der Spielverlauf:

Die Partie begann sehr ausgeglichen und die Youngsters konnten überraschend im 1. Inning mit 2:1 in Führung gehen. Die OldBoys ließen sich von der guten Leistung der Youngsters aber nicht aus dem Konzept bringen und warfen all ihre Routine ins Spiel. Im 3. Inning gelangen ihnen 5 Runs, die die Youngsters ihrerseits aber im 4. Inning mit 3 Runs konterten. Nach 5 Innings hieß der Spielstand 6:5 für die OldBoys. Ehrgeiz gegen Routine hieß das Duell nun, und die Routine der OldBoys behielt knapp die Oberhand. 3 Runs in den letzten beiden Innings besiegelten die Niederlage der Youngsters, die sich bis zum Schluß nach Kräften wehrten.

Play of the Day:

Ein äußerst scharfer LineDrive wurde von Tobi Spazierer auf der Short-Stop-Position direkt aus der Luft gefangen. Danach folgte ein präziser Wurf zur 2. Base. Der verdutzte Baserunner konnte nicht mehr schnell genug zur Base zurückkehren, und somit waren 2 Spieler out.

Man of the Day:

Woif Styll, der die ersten 5 Innings gecatcht hatte, tauchte überraschend für alle nach dem Wechsel zum 6. Inning am Mound als Closer auf. Anfangs noch belächelt, schickte er den ersten Batter sofort wieder StrikeOut auf die Bank zurück. Insgesamt ließ er nur 3 Hits und keinen Run zu. Somit wurde ihm der Save gutgeschrieben.

Ergebnis:

 

1

2

3

4

5

6

7

 

OldBoys

1

0

5

0

0

1

2

9

Youngsters

2

0

0

3

0

0

0

5

 

Die Teams und ihre Offensivleistungen (in Klammer die Hits und die AtBAts):

Youngsters

Hits von AtBats

OldBoys

Hits von AtBats

OB Oberbauer

0 von 3

MA1 Anibas

1 von 4

Woodl Brunner

0 von 2

Gerti Wandl

1 von 2

Motz Bauer

1 von 2

Matt Weiss

3 von 4

Mike Preißl

2 von 2

Schoko Schachtner

1 von 4

Dizzy Preißl

1 von 3

Hainz Gschandtner

0 von 2

Wuz Wurz

1 von 2

Woif Styll

1 von 3

Matthias Geist

1 von 3

Johnny Breit

1 von 2

Thomas

0 von 3

Harry Köhler

0 von 3

Christoph Kropik

0 von 3

Bernhard

0 von 2

Brunni Brunner

0 von 2

Peda Granner

0 von 3

Markus Klement

1 von 1

Tobi Spazierer

1 von 2

 


STÜRMISCHES ZANKERLSCHNAPSEN

Am Samstag den 2. September fand in Schrems das 2. "Stürmische Zankerlschnapsen" statt. Als Veranstalter traten das Gasthaus Trinkl und der Schremser Beers Baseball Club, dem auch der Reingewinn der Veranstaltung zu gute kam, auf. Ursprünglich war das Zankerlschnapsen auf einem etwa 80m langen Wirtshaustisch in der Schulgasse geplant. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage mußte die Veranstaltung aber in den Innenhof des Gasthauses Trinkl verlegt werden. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, es konnten über 100 Kartenspieler begrüßt werden. Jeder Sieger eines "Bummerls" bekam wahlweise ein "Zankerl" oder eine "Blunz`n", welche von der Fleischerei Rzepa gesponsert wurden. Jeder Verlierer durfte sich über ein Achtel Sturm, gesponsert vom Gasthaus Trinkl, freuen. Nach heißen Duellen um die begehrten Zankerl wurden zu guter letzt vier Personen ausgelost, die sich den Hauptpreis, einen Rundflug über Schrems, "ausschnapsen" mußten. Als Sieger ging Herr Erwin Peter Preißl aus Eugenia hervor, der den Rundflug in den nächsten Wochen vom Flugfeld Dobersberg aus antreten wird.

 

August 2000


Beers gewinnen Ersten Schremser Sport Event

Am Samstag den 19. August 2000 fand der Erste Schremser Sport Event statt. Die Idee war einfach, aber gut. Sämtliche Schremser Sportvereine treten in ihrer und den "vereinsfremden" Sportarten gegeneinander an. Fünf Vereine nahmen an den Wettkämpfen teil:

UAK Waldviertel (Gewichtheben)

ASV Schrems Sektion Tennis

ASV Schrems Sektion Fußball – Senioren

Schremser Beers (Baseball)

Anrosi`s Dartclub

Der Erstplazierte jeder Sportart bekam für die Gesamtwertung 5 Punkte, der Zweitplazierte 4 usw. Die Organisation der Bewerbe übernahm dankenswerter weise der UAK Waldviertel.

Die Beers gingen ohne hochgesteckte Ziele an die Wettkämpfe heran. Man erwartete sich eventuell einen heißen Kampf mit den Gewichthebern um die Plätze 3 und 4, wobei man die Dartspieler nicht unterschätzen wollte. Klarer Favorit waren die Tennisspieler und die Fußballer. Die Beers warfen folgende Sportler in die Schlacht um gute Plazierungen:

Anibas Mario, Breit Thomas, Brunner Wolfgang, Köhler Harald, Meindl Peter, Oberbauer Gerhard, Preißl Michael, Schachtner Thomas, Styll Wolfgang, Trinkl Werner, Wielander Stefan, Zwettler Wilfried

Der erste Bewerb war das Fußballturnier auf der Schulsportanlage Schrems. 8 Spieler pro Mannschaft, jeder gegen jeden, 10 Minuten Spielzeit pro Match. Die große Hitze machte allen Mannschaften zu schaffen.

Die Beers konnten einen Sieg und ein Unentschieden erreichen. Zweimal mußte man sich geschlagen geben. Die 3 Tore der Beers erzielten Mike Preißl und Johnny "Doppelpack" Breit. Leider reichte dies nur zum 4. Platz, ein einziges geschossenes Tor hinter den Gewichthebern. Den Sieg holten sich überraschend die Tennisspieler, noch vor den Fußballern.

Danach übersiedelte man auf den Schremser Vereinsberg, um die restlichen Sportarten in Angriff zu nehmen. Hierbei kamen in jeder Sportart jeweils die vier besten Sportler jedes Vereins in die Wertung. Deren Punktesumme ergab die Gesamtsumme für den Verein in der jeweiligen Sportart..

Begonnen wurde mit Tennis, wobei die Aufschlaggeschwindigkeit gemessen wurde. Jeder der Beers konnte schneller als 100km/h aufschlagen, alllerdings fehlten die absoluten Spitzenwerte im Vergleich zu anderen Vereinen. Schnellster Aufschläger der Beers war Harry Köhler mit 134km/h. Letztendlich wurde man 3., hinter den Tennisspielern und den überraschend starken Gewichthebern.

Als nächstes stand Baseball am Programm. Die Beers wollten sich in "ihrer" Sportart keine Blöße geben, gingen aber sehr nervös an diese Disziplin heran. Die Aufgabe bestand darin, einen Baseball aus der original Pitchingentfernung in eine "gerahmte" Strikezone zu werfen. Jeder Sportler hatte 5 Versuche. Mit etwas Glück konnten die Beers diesen Bewerb für sich entscheiden, nur einen Punkt vor den Tennisspielern, die ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden schienen. Für die Beers kamen Mike Preißl, Wolfgang Styll und unerwartet auch Peter Meindl und Stefan Wielander mit insgesamt 9 Treffern in die Wertung.

Danach ging`s zum Dartbewerb. Dieser und das abschließende Gewichtheben waren absolute Unbekannte für die Beers. Jeder Sportler durfte 6 Pfeile werfen. Wie erwartet waren die Scores der Beers beim Dart auch nicht all zu hoch, bis die letzten beiden Beers, Peter Meindl und Werferl Trinkl, an die Reihe kamen. Sie erzielten Ergebnisse über der 150-Punktegrenze und verhalfen den Beers zum unerwarteten 2. Platz, lediglich knapp geschlagen von Anrosi`s Dartclub. Die Tennisspieler erlebten vor der Dartscheibe ihr Waterloo und wurden letzte.

Trotz dieses Erfolges stellten die Beers keine Berechnungen betreffend die Gesamtwertung an. Im Gegenteil, man hatte vorerst Mühe, genügend Freiwillige für das ungeliebte, abschließende Gewichtheben zu finden. Die Leistung, welche diese aber dann brachten, verdient sich ein Extralob. Mario Anibas mit 65kg, Willi Zwettler und Werferl Trinkl mit 70kg, und Woodl Brunner mit 75kg verhalfen den Beers zum 2. Platz beim Gewichtheben.

Und plötzlich wurde herumgerechnet und gerechnet, und was keiner glauben wollte wurde immer klarer: Die Beers hatten die Gesamtwertung gewonnen. Jene Baseballer, die als krasser Außenseiter gestartet waren und in keiner Phase des Bewerbes an den Gesamtsieg gedacht hatten. Jene Baseballer, die des öfteren auch schon belächelt wurden, und denen von manchen Seiten keine all zu großen sportlichen Fähigkeiten zugetraut wurden.

Als gegen 21.00 Uhr die Siegerehrung die offizielle Bestätigung des Beers-Sieges brachte, und Obmann Wolfgang "Woif" Styll einen wunderschönen Pokal entgegen nehmen konnte, kannte der Jubel der Baseballer keine Grenzen und es wurde bis spät in die Nacht ausgiebig gefeiert.

Der absolut gelungene Sport Event ging bei Kaiserwetter, toller Stimmung und großem Zuschauerinteresse über die Bühne. Nach der Siegerehrung rundete ein Gummistiefel(mit Betonausguß)-Weitwerfen für das Publikum die Bewerbe ab. Danach sorgten Burschi Greiner und Band für die musikalische Untermalung. Es bleibt zu hoffen, daß dieser Event zum festen Bestandteil im Terminkalender der Stadt Schrems und ihrer Sportvereine wird.

Endergebnis des Ersten Schremser Sportevents::

1. Schremser Beers 18 Punkte

2. ASV Schrems Tennis 16 Punkte

3. UAK Waldviertel 16 Punkte

4. ASV Schrems Fußball 14 Punkte

5. Anrosis Dartclub 11 Punkte

 

Juli 2000


Burgenländer zu stark

Gegen den Tabellenführer aus Rohrbach verloren die Schremser Baseballer beide Spiele.

Einen besonders schweren Spieltag hatte der Schremser Beers Baseball-Club vergangenen Sonntag im burgenländischen Rohrbach zu absolvieren. Als Außenseiter mußten die Waldviertler gegen die Rohrbach Crazy Geese antreten. Die Burgenländer sind klarer Tabellenführer und kurz vor Meisterschaftsende heißester Anwärter auf den Titel. Da die Schremser aber alle bisherigen, vermeintlichen Titelanwärter jeweils einmal geschlagen hatten, wollte man zumindest einen Sieg mit nach Hause nehmen.

Das erste Spiel begann sehr ausgeglichen und war in der Anfangsphase von den Pitchern und der Defensive dominiert. Gerade 2:2 lautete der Zwischenstand nach dem vierten Inning. Erst jetzt zeigten die Burgenländer ihre Schlagstärke und erzielten im fünften und sechsten Inning jeweils vier Punkte und erhöhten auf 10 Runs, die Schremser hingegen konnten zwar mit weiteren fünf Zählern kontern, mußten aber letztendlich eine 10:7 Niederlage hinnehmen.

Wesentlich vielversprechender begann das zweite Spiel an diesem Tag. Gleich im ersten Inning erzielten die Beers drei Runs und gingen 3:1 in Führung. Das sollte es für die Schremser Offensive aber auch gewesen sein. Einige vereinzelte Schläge waren zwar erfolgreich, zu einem weiteren Zähler reichte es aber nicht mehr. Die Crazy Geese hingegen spielten konsequent weiter und machten kontinuierlich Punkte. Mit dem Endstand von 7:3 mußten die Waldviertler auch das zweite Match gegen die starken Rohrbacher abgegeben.

Das kommende Wochenende ist spielfrei, am Sonntag, 13. August findet mit zwei Spielen gegen die Traiskirchen Grasshoppers der Saisonabschluß am Beers-Field in Schrems/Eugenia statt.


Daheim erfolgreich

Die Schremser Beers freuen sich über viele Zuschauer, ein hochklassiges Spiel und endlich wieder ein Heimsieg gegen die Vienna Homerunners.

Wie schon vergangene Woche war auch diesen Samstag das Beers-Field in Eugenia Schauplatz eines sehr spannenden Baseball-Spiels, diesmal mit den Schremser Beers als siegreiche Mannschaft. Gegen die Vienna Homerunners hatten sich die Waldviertler schon beim Hinspiel ein sehr knappes Match geliefert, das die Wiener letztendlich in der Verlängerung mit 12:11 für sich entscheiden konnten. Diesmal bot der Wiener Traditionsklub jegliche Perosnalreserven auf und kam mit drei (!) ehemaligen Bundesligaspielern nach Schrems/Eugenia.

Gleich im ersten Inning gingen die Gäste mit 2:0 in Führung, doch auch die Offensive der Schremser war zu Beginn in Form und brachten die Beers mit 2:3 in Führung. Nach einem schnellen zweiten Inning konnten die Heimischen im dritten Spielabschnitt erneut punkten und erhöhten auf 2:5. Von nun an sahen die vielen Zuschauer ein defensiv perfektes Baseballspiel beider Mannschaften, beeindruckende Pitcherleistungen sowie ausgezeichnete Feldspiele auf beiden Seiten erlaubten lediglich einen weiteren Punkt zum niedrigen Endstand von 3:5. Dabei war die Endphase noch von unglaublicher Spannung gekennzeichnet, einige Male standen die Gäste vor der Möglichkeit zu scoren, mit der Unterstützung der Zuschauer und der dazugewonnen Routine brachten die Beers diesmal das Match aber nach Hause und feierten einen vielbejubelten Sieg. Erfreulicherweise zeigten die Schremser gerade bei einem Besucherrekord in Eugenia ihrem treuen Publikum einen wichtigen Erfolg.

Damit verfügen die Schremser mit fünf Siegen und fünf Niederlagen über eine ausgeglichene Bilanz, eine einzigartige Leistung für das erste Meisterschaftsjahr. Nächste Woche geht´s zu zwei schweren Auswärtsspielen zu den Crazy Geese nach Rohrbach. Der Saisonabschluß findet am Sonntag, 13. August wieder in Schrems statt, wo zwei Siege gegen die Traiskirchen Grasshoppers möglich sein sollten.


Starker Gegner

Die Schremser Beers verloren nach einem sehenswerten Spiel 7:13 gegen die Babenberg Crusaders aus Klosterneuburg.

Nach einer langen Heimspielpause empfingen die Baseballer aus Schrems wieder Gäste am ´Beers Field´ in Eugenia. Gegner am Samstag waren die Babenberg Crusaders, derzeit 2. der Tabelle. Da das Hinspiel mit 21:12 gewonnen werden konnte, rechneten sich die Beers, der Stärke des Gegners bewusst, doch einige Chancen aus.

Die Begegnung verlief anfangs auch sehr zufriedenstellend für die Granitstädter. Gleich im ersten Inning (Spielabschnitt) konnte eine 3:0-Führung errungen werden, die sich durch gute Defensivarbeit beider Mannschaften in den nächsten beiden Innings nicht änderte. Dann bekam die trotz des schlechten Wetters ansprechende Zuschauermenge das non-plus-ultra eines Schlages im Baseball zu sehen: einen sog. Grand-slam-homerun. Durch diesen Schlag eines Crusaders-spielers über die Spielfeldbegrenzung erreichten die Gäste auf einen Streich 4 Punkte. Danach wurden die Gäste in der Offensive immer stärker und so stand es vor dem letzten Inning 8:5 für die Crusaders. Auch die sonst so starke Verteidigungsarbeit der Beers zeigte diesmal einige Schwächen, die für den einen oder anderen run (Punkt) des Gegners verantwortlich waren.

In der Schlussphase zeigte wiederum ein Spieler der Klosterneuburger seine Schlagkraft und schlug einen homerun der für weitere 3 Punkte auf seiten der Gäste sorgte. Durch zwei weitere runs stand es 13:5 für die Crusaders, bevor die Beers zum letzten mal in die Offensive gingen. Die Schremser konnten in ihrem letzten Angriffsspiel jedoch nur mehr 2 runs erzielen, was schließlich zum Endstand von 7:13 aus Sicht des Heimteams führte. Resümee der Schremser: Besonders in der Offensive muß noch an der Technik und Trefferquote gefeilt

werden.

Nach diesem für das Publikum sicherlich interessanten Spiel steht am kommenden Samstag um 14 Uhr bereits das nächste Heimspiel in Eugenia am Plan. Gäste werden die Vienna Homerunners sein, die im Hinspiel in der Verlängerung knapp mit 13:12 gewinnen konnten.


Knappe Niederlage

Nach einer klaren 9:3 Führung verlieren die Schremser Beers das wichtige Auswärts-Match gegen die Vienna Homerunners noch 11:12.

Einen wahren Hitzemarathon mit entäuschendem Ausgang absolvierten die Schremser Beers am vergangenen Sonntag in der Wiener Freudenau. Ein sehr wichtiges Spiel für den weiteren Verlauf der Meisterschaft gegen die Vienna Homerunners stand auf dem Programm, die Wiener, als Titelfavorit in die Saison gegangen, kristallisierten sich als direkter Gegner um einen guten Meisterschaftsplatz heraus.

Sehr ausgeglichen, defensiv stark und offensiv unbefriedigend zeigten sich beide Mannschaften zu Beginn. Ein paar Pünktchen in den ersten Spielteilen brachten den niedrigen und offenen Zwischenstand von 2:3 für die Homerunners nach drei Innings.

Der Bundesliga- und Nationalteam-erprobte Pitcher der Wiener hatte den Waldviertlern bis dahin kaum Möglichkeiten zum Hit gegeben, erst im vierten Inning begannen die Schremser zu treffen und erzielten fünf Punkte. Mit zwei weiteren Runs im fünften Inning gingen die Beers doch ziemlich klar mit 9:3 in Führung. Nachdem die Homerunners ihren zweiten, ebenfalls sehr starken Pitcher eingewechselt hatten, ging das sechste Inning ohne Punkte schnell und unspektakulär zu Ende. Das Offensiv-Halbinning der Beers blieb ebenfalls ohne Punkt, lediglich drei Outs trennten die Schremser Liganeulinge von ihrem fünften Saisonsieg. Die Homerunners boten jedoch ihre ganze Routine und Klasse eines Großklubs auf und erzielten genau sechs Punkte zum Ausgleich. Mit dem Gleichstand von 9:9 ging das Spiel bei großer Hitze in die Verlängerung. Die Beers waren nun noch einmal am Zug, machten zwei Punkte und lagen wieder in Führung. Erneut boten die Wiener eine starke Schlagleistung, erreichten die notwendigen drei Punkte zum 11:12 und gingen aus diesem spannenden Match als Sieger hervor. Eine große Enttäuschung für die Schremser, zumal bei einem Sieg der zweite Tabellenplatz erreicht worden wäre, aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga ist man nun auf den sechsten Rang zurückgerutscht.

Das nächste Wochenende ist spielfrei, am Samstag, 15. Juli um 14 Uhr werden die Babenberg Crusaders am Beers Field in Schrems/Eugenia empfangen. Das spannenden Hinspiel gewannen die Schremser Beers mit 21:12.

 

Juni 2000


Woodquarter Red Devils @ Schremser Beers 2 – 26

Am Donnerstag dem 22. Juni (Fronleichnam) trafen sich die Red Devils und die Beers zu einem Freundschaftsspiel auf dem Beers Field. Aufgrund des Termins unter der Woche und den heißen Sommertemperaturen waren auf Seiten der Beers nur 10 Spieler anwesend. So gaben einige Spieler ihr Debut auf ungewohnten Positionen: Thomas `Brunni` Brunner und Mike Preißl als Catcher und Wolfgang `Woif` Styll auf 1st Base. Werner `Werferl` Trinkl kam nach langer Verletzungspause zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison und Markus Klement bestritt überhaupt sein erstes Spiel für die Beers, welches er sehr erfolgreich gestalten konnte: Er agierte im Centerfield und lieferte mit zwei schönen Hits (davon ein Double), einem Run und einem nicht einfach zu fangenden Flyball ein tadelloses Spiel ab.

Die Beers scorten von Beginn an in jedem Inning regelmäßig und konnten die Offensive der Devils gut unter Kontrolle halten. Zwar gelangen kaum Powerhits, aber viele solide Singles sorgten immer für Runner auf den Bases. Erfreulich war das aggressive Baserunning. Die Fehler der Devils wurden schonungslos ausgenutzt. Herausragend in der Offensive war der Inside-the-Park-Home-Run von Matthias `Motz` Bauer ins tiefe Centerfield. Die beste Defensivleistung gelang Thomas `Schoko` Schachtner, der aus dem Leftfield Richtung 3. Base sprintete, über den gestolperten 3rd-Baseman sprang und einen Flyball kurz vor dem Boden fangen konnte.

Die Devils zeigten sich gegenüber dem letzten freundschaftlichen Spiel vor allem in der Defensive merklich verbessert. Insbesondere im Leftfield konnten durch sicher gefangene Flyballs weitere Runs der Beers verhindert werden. Auch auf 1st Base wurden die Würfe sicher gefangen. Die beiden Pitcher der Devils produzierten kaum Walks und konnten auch das eine oder andere Strike-Out für sich verbuchen. In der Offensive gelangen allerdings wenige Hits, und wenn dann strandeten die Runner auf den Bases. So konnten die Devils erst im 5. Inning ihren ersten Run scoren.

Erfreulicherweise ging das Spiel trotz der großen Hitze relativ zügig über die Bühne, was vor allem den Fortschritten der Devils zuzuschreiben ist.

In den nächsten Wochen sind die Beers wieder in der Meisterschaft im Einsatz, wo man auf eine Fortsetzung der nun schon drei Spiele andauernden Siegesserie hofft. Spätestens aber nach der Saison sollte eine Neuauflage eines Freundschaftsspiels der beiden Waldviertler Baseballclubs angestrebt werden.

Eingesetzte Spieler der Beers:

Styll, Brunner T., Preißl Mi., Bauer, Anibas, Schachtner, Klement, Gabler, Weiss M., Trinkl


Freundschaftsspiel gegen die Gramastetten Highlanders 8 - 34

Die Vorgeschichte:

Die Schremser Beers nutzten das in der Meisterschaft spielfreie Pfingstwochenende für ein Freundschaftsspiel. So waren am Samstag die Gramastetten Highlanders aus Oberösterreich am Beers Field zu Gast. Diese spielen in der 2. Bundesliga und wollten einigen Ersatzspielern die Möglichkeit bieten, Spielpraxis zu sammeln. Aus Spielermangel wurden letztendlich doch einige Bundesligaspieler und auch zwei Junioren-Nationalteamspieler nominiert. Auch die Beers wollten möglichst viele Spieler einsetzen, wobei einige auf ungewohnten Positionen ihr Debut gaben.

Zum Spiel:

Das Spiel begann mit einer unglaublichen Flut an Errors auf beiden Seiten. Diese konnten zwar in der Folge vermindert werden, jedoch zogen sich Fehler und Unkonzentriertheiten wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Die Beers konnten lediglich in den ersten beiden Innings halbwegs mithalten. Danach setzten sich die Highlanders immer weiter ab, vor allem dank ihrer tollen Leistungen am Schlagmal. Einige Ground-Rule-Doubles und drei Homeruns der Highlanders besiegelten die klare Niederlage der Beers.

Das Fazit:

Die Beers konnten einige Aufstellungsvarianten ausprobieren (so kamen zum Beispiel vier verschiedene Pitcher zum Einsatz). Der Spaß kam nicht zu kurz und bei der anschließenden Grillfeier wurden neue Freundschaften geschlossen. Die vielen Errors "schob" man auf die brütende Hitze, und so fahren die Beers nächsten Samstag mit Selbstvertrauen zum ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga, den Vienna Burritos, um sich so teuer wie möglich zu verkaufen.


Hart erkämpfer Sieg

Die Schremser Beers gewinnen nach einem harten Match gegen die Babenberg Crusaders auswärts 21:12

Bei großer Hitze spielten die Schremser Beers vergangenen Sonntag ihr sechstes Baseball-Landesliga Spiel gegen die Babenberg Crusader in Klosterneuburg. Die Crusaders waren bisher ziemlich erfolgreich und so gingen die Schremser als Außenseiter in das Match. Auch diesmal wurde die Ausgeglichenheit der Landesliga für Wien/NÖ/Burgenland unter Beweis gestellt, die beiden Mannschaften begannen auf etwa gleichem Niveau. Die Führung wechselte mehrere Male, nach dem vierten Inning stand es gerade mal 5:3 für die Beers. Erst im vierten Spielteil gewann das defensiv perfekte, offensiv jedoch etwas langweilige Match an Farbe. Hier hatten die Crusaders ihre starke Phase, stellten auf 5:8 und schließlich noch auf 6:10 im fünften Inning. Zweifelsohne eine kleine Vorentscheidung, aber die Schremser gaben nicht auf und liefen offensiv wie defensiv zur Höchstform auf. Sensationelle sieben Punkte und kein Gegenpunkt im sechsten Inning brachten die Beers wieder mit 13:10 in Führung. Daß die Schremser unbedingt gewinnen wollten, bewiesen sie schließlich im letzten Inning. Da konnten erneut 8 Punkte erzielt werden, eine unglaubliche Leistung gegen eine hocklassige Mannschaft. Zwei weitere Punkte der Crusaders konnten das Ergebnis nur noch verschönern und bedeuteten den relativ klaren Endstand von 21:12 für die Schremser Beers.

Ein wichtiger Sieg für die Waldviertler, zumal man gegen einen starken Gegner ein schwieriges Match noch umgedreht hat und jetzt in der Tabelle auf dem fünften Platz liegt. Eine ausgezeichnete Leistung für einen kompletten Liga-Neuling, die das Potential dieses jungen Teams unterstreicht.

Nach Pfingsten müssen die Schremser zum Tabellenführer, den Vienna Burriots, am 25. Juni gibt´s daheim am Beers-Field in Schrems/Eugenia gleich zwei Spiele gegen die Traiskirchen Grasshoppers II zu sehen.

 

Mai 2000


Erster Heimsieg

Die Schremser Beers haben ihr Heimschwäche überwunden und konnten endlich auch vor eigenem Publikum gewinnen.

Wahrscheinlich aufgrund der Nervosität haben die Schremser Beers bisher daheim immer schlechter gespielt als auswärts und die treuen Zuschauer warteten auf den ersten Heimsieg in der Baseball-Landesliga. Am vergangenen Samstag hat es nun endlich auch zuhause geklappt. Nach den knappen Niederlagen der Vorwoche konnte die Schremser Beers nach einem abwechslungsreichen und spannenden Spiel gegen die Vienna Wanderers 3 gewinnen. Dabei hat es zu Beginn nicht besonders gut ausgesehen. Die Gäste begannen sehr stark, punkteten gleichmäßig und lagen nach dem vierten Inning schon mit 6:0 in Führung. Die Schremser litten unter einer eklatanten Schlagschwäche: in den ersten drei Innings konnte kein einziger Hit, insgesamt aber 7 Fly-Outs verbucht werden. Erst im vierten Inning begannen die Beers zu treffen, nun aber ordentlich. Allein in diesem Inning erzielten die Schremser mit kräftiger Unterstützung des Publikums neun Punkte (!) und konnten in dieser entscheidenden Phase das Match umdrehen. Die Gäste bekamen zusehends Probleme mit den Werfern, zumal der Standard-Pitcher nicht dabei war, und ermöglichten so den Waldviertler weitere Punkte. Die Schremser spielten weiter fehlerlos und ließen nur noch drei Punkte zur vorläufigen Führung von 9:12 zu. (Im Gegensatz zum Fußball wird beim Baseball die Gastmannschaft an erster Stelle genannt.) Im sechsten Inning starteten die Beers noch einmal ordentlich durch und erzielten weitere 7 Punkte zum Endstand von 9:19. Das Spiel war durch die Mercy-Rule (10 Punkte Unterschied) schon nach dem sechsten Inning zu Ende.

Beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern gutes und spannendes Baseball. Die Schremser Beers zeigten wieder eine sehr kompakte und ausgeglichene Mannschaftsleistung, die letztendlich zum ersten Heimsieg in der Baseball-Landesliga geführt hatte.

In Folge stehen nun zwei Auswärtsspiele auf dem Programm, erst am 25. Juni sind die Baseballer wieder auf dem Beers-Field in Schrems/Eugenia zu sehen, Gegner sind die Traiskirchen Grasshoppers II.


Baseball-Krimi

Die Schremser Beers unterlagen in einem hochklassigen und spannenden Match gegen die Vienna Dark Stars knapp.

Mit hohen Erwartungen gingen die Schremser Beers vergangenen Samstag in die beiden Meisterschaftsspiele (Hin-und Rückrunde an einem Tag) gegen die Vienna Dark Stars. Nach dem Auswärts-Sieg in der Vorwoche wollten man diesmal auch vor heimischem Publikum erfolgreich sein. Die Zuschauer bekamen zwar hochklassiges Baseball und zwei unglaublich spannende Spiele zu sehen, mit einem Sieg wurde es aber leider nichts.

Die Dark Stars, die sich über den Winter stark verbessert hatten und letzte Woche sogar den Titelfavoriten geschlagen hatten, agierten in den Schlußphasen routinierter, vielleicht auch etwas glücklicher und konnten beide Spiele jeweils im letzten Inning zu ihren Gunsten entscheiden.

Im ersten Match zeigten beide Mannschaften Baseball vom Feinsten mit perfektem Feldspiel, das trotz guter Schlagleistung kaum Punkte zuließ. Die Beers ließen sich nicht überraschen, agierten souverän und holten sich gleich die Führung. Die Zwischenstände veranschaulichen die Spannung des Spiels: 2:0, 4:3, 5:5, 6:6. Mit Gleichstand gingen die Gäste also in ihr letztes Inning und schlugen nach einem einfachen Punkt einen Grand Slam-Homerun (4 Punkte) zum Endstand von 6:11. Eine absolute Seltenheit und auch der erste, den Wiener in ihrer Vereinsgeschichte erzielt haben, ausgerechnet in Schrems!

Das zweite Match begannen beide Mannschaften etwas nervöser und die Anfangsphase war von einigen Fehlern gekennzeichnet. Eine bessere Schlagleistung führte zu mehr Punkten, diesmal gingen die Wiener knapp in Führung. Nach starker Offensivleistung lagen im vierten Inning aber die Schremser in Front, der Sieg war erneut in Reichweite. Die Gäste erkämpften sich jedoch wieder den Gleichstand und gingen mit 12:12 ins letzte Inning. Auch im zweiten Spiel war die längere Ligaerfahrung und die Routine der Wiener entscheidend, ein einziger Punkt brachte diesmal den Sieg für die Dark Stars und den Endstand von 12:13.

Komplimente von Gegnern und Schiedsrichtern über die tolle Leistung und das hohe Spielniveau der Schremser Beers trösten ein wenig über die Niederlage hinweg und bringen Optimismus für die weiteren Spiele und die nächste Saison.

Am kommenden Samstag empfangen die Beers die Vienna Wanderers 3 um 14 Uhr in Schrems/Eugenia. Nachdem das Hinspiel mit 18:8 ziemlich klar an die Schremser gegangen ist, rechnet man auch daheim mit einem Sieg.


Erster Meisterschaftssieg

Die Schremser Beers gewinnen gegen die Vienna Wanderers ihr erstes Match in der Baseball-Landesliga

Mit einem Riesenjubel seitens der Schremser endete vergangenen Samstag das zweite offizielle Liga-Match des Schremser Beers Baseball-Club. Auf der Spenadelwiese im Wiener Prater waren die Liga-Neulinge zu Gast bei den Vienna Wanderers 3. Das dritte Team des traditionsreichen Wiener Vereins besteht aus ehemaligen Bundesliga-Spielern, jungen Nachwuchshoffnungen und reinen Hobby-Sportlern. Aufgrund dieser speziellen Mixtur war es schwer, die Mannschaft richtig einzuschätzen. Bei großer Hitze begannen die Beers aber neuerdings sehr sicher und offensiv überaus erfolgreich. Gleich im ersten Inning konnten fünf Punkte erzielt werden, ohne daß die Wanderers einen Score aufzuweisen hatten. Noch besser lief es im zweiten Inning: Die gesamte Schremser Mannschaft beeindruckte durch tolle Schläge, weitere 8 Punkte führten zum eindeutigen Zwischenstand von 13:0 für die Beers. Erst im dritten Inning fanden auch die Wanderers zu ihrem Spiel und holten bis 14:4 auf. Ein interessanter Stand, zumal die sogenannte Mercy-Rule ein verfrühtes Ende im fünften Inning bedeutet, falls zehn oder mehr Punkte Unterschied bestehen. Und so blieb das Spiel auch bis zum fünften Inning spannend: Die Schremser erhöhten zwar auf 18 Punkte, aber auch die Wanderers konnten noch Punkten. Beim für die Mercy-Rule entscheidenden Stand von 18:8 wurde schließlich das Match mit einem Strike-Out beendet.

Manager Mike Preißl führte den souveränen Sieg vor allem auf die dazugewonnene Routine und die kompakte Mannschaftsleistung zurück. Fehlerloses Feldspiel und eine ausgezeichnete Offensivleistung von Beginn an, brachten den ersten Sieg schon im zweiten offiziellen Match der Schremser Beers. Am kommenden Wochenende spielen die Schremser Beers gleich zwei Matches an einem Tag gegen die Dark Stars. Nachdem die Wiener im letzten Jahr in einem Freundschaftsspiel besiegt werden konnten, erhofft man sich auch diesmal Siegchancen. Das erste Spiel findet um 11 Uhr, das zweite um 14 Uhr am Baseballfeld in Schrems/Eugenia statt.

 

1. Sieg war greifbar

Die Schremser Beers mußten sich nach einem ausgeglichenem Spiel gegen die Vienna Burritos mit 11:6 geschlagen geben.

Die Baseballtruppe aus Schrems empfing am Samstag die Vienna Burritos zum

2.Meisterschaftsspiel. Nachdem die Schremser vergangenen Montag gegen die Crazy Geese aus Rohrbach/Bgld. zum ersten Mal Ligaluft schnuppern durften (das abgebrochene Match muß neu ausgetragen werden – Termin noch in Verhandlung), war der Regionalligaabsteiger des letzten Jahres schwer einzuschätzen.

Die Gäste nutzten einige Anlaufschwierigkeiten der Beers und gingen zunächst in Führung. Nach den ersten drei Innings stand es 7:0 für die Wiener, ein klarer Sieg der Burritos schien sich abzuzeichnen.

Doch die Schremser gaben nicht auf und fanden immer besser ins Spiel. Die letztwöchige Offensivschwäche wurde weggesteckt und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Auch die zuletzt gezeigte Defensivstärke trug dazu bei, dass die Beers immer näher an die Burritos herankamen. Leider verhinderten dann aber ein paar kleinere Fehler des Liganeulings, dass das Spiel noch umgedreht hätte werden können.

Die Beers zeigten sich trotzdem mit dem Spiel zufrieden; man habe sich gegen eine erfahrene Mannschaft sehr gut verkauft, auch ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen – man brauche sich also in dieser Liga nicht zu verstecken.

Am Samstag, dem 20. Mai kommt es gleich zu 2 Heimspielen (11:00, 14:30), da an einem Tag das Hin- und das Rückspiel gegen die Dark Stars aus Wien, ein sog. double-header, ausgetragen wird.


Baseball-Match abgebrochen

Das erste Meisterschaftsspiel der Schremser Beers mußte aufgrund heftigen Regens abgebrochen werden.

Mit großer Spannung gingen die Schremser Beers in das erste offizielle Meisterschaftsspiel der Baseball-Landesliga für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Zu Gast am Schremser Beers Baseballfeld waren die Crazy Geese, eine junge Mannschaft aus dem burgenländischen Rohrbach. Die Truppe spielt seit einigen Jahre zum ersten Mal wieder in der Liga und war daher ebenso schwer einzuschätzen wie der Leistungsstand der Schremser.

Die Rohrbacher begannen überraschend stark und konnten mit ein paar sensationellen Schlägen gleich im ersten Inning 3:0 in Führung gehen. Die Beers waren in der Defensive sehr sicher und zeigten den vielen Zuschauern ein nahezu perfektes Feldspiel. Entscheidend für die gute Leistung waren unter anderem ein paar schwierige Fly Out-Bälle, die von Centerfielder Günther Widy souverän gefangen wurden. Lediglich zwei weiter Punkte mußten die Schremser zum Zwischenstand von 0:5 nach dem vierten Inning hinnehmen. Ein Rückstand, der im Baseball in kürzester Zeit wettgemacht werden kann, zumal die Beers nach der schon bekannten Anfangsschwäche in der Offensive auch hier immer besser ins Spiel kamen. Schwierigkeiten bereitete zu Beginn der überraschend starke Werfer der Rohrbacher, an den sich die Waldviertler schön langsam gewöhnten und so die Chance witterten, das Match noch umzudrehen. Aber soweit kam es nicht: Nachdem schon zuvor das Match aufgrund des Wetters einige Male unterbrochen werden mußte, war nach einem weiteren heftigen Regenguß der Platz unbespielbar geworden und die Schiedsrichter mußten das Spiel abbrechen. Die Entscheidung, ob das Spiel zu anderer Zeit fortgesetzt wird, oder der unbefriedigende Zwischenstand zum Endergebnis wird, liegt nun bei der Liga-Kommission.

Zusammengefaßt zeigten die Schremser Beers ein professionelles und sicheres erstes Liga-Match, die weit über 100 Zuschauer konnten sich vor allem von einer sehr guten Defensive überzeugen. Gleich nächste Woche, am Samstag, 6. Mai um 14 Uhr spielen die Schremser Beers wieder zuhause gegen die Vienna Burritos und erwarten bei hoffentlich besserem Wetter mindesten genausoviele Zuschauer und bestimmt ein ebenso spannendes Match.

 

April 2000


Trainingsspiel mit und gegen Red Devils

Am Ostersamstag (22.4.) bestritten die Schremser Beers ein Trainingsspiel gegen den erst kürzlich gegründeten Woodquarter Red Devils Baseball Club aus Lauterbach bei Weitra. Durch die räumliche Nähe der beiden Clubs konnte das Spiel sehr kurzfristig organisiert werden. Hoffentlich wird diese Möglichkeit mehrmals im Jahr genutzt.

Es war das erste Spiel für die Red Devils, und da die Positionen der Spieler noch nicht endgültig feststehen, halfen die Beers den Devils mit 3 Spielern an wichtigen Positionen aus!

Die ersten beiden Innings verliefen relativ ausgeglichen, wobei die Pitcher der Devils bei ihrem ersten Spiel überraschend wenige Walks produzierten. Im 3. Inning allerdings füllten die Devils-Pitcher immer wieder die Bases durch Walks. Höhepunkt des Spiels war dabei der Grand-Slam-Homerun von Mario Anibas. Weitere schöne Hits (Doubles) gelangen u.a. Heinz Gschwandtner und Matthias Bauer. So sammelten sich einige Runs für die Beers an, wobei auch die Devils Runner nach Hause brachten.

Die Devils konnten nach einigen Trainingseinheiten zum ersten mal die Abläufe eines Spiels kennenlernen. Natürlich merkte man die mangelnde Spielpraxis, jedoch konnten einige Spieler schöne Hits landen.

Für die Beers stellte dieses Spiel eine weitere Möglichkeit dar, fast alle Kaderspieler einsetzen zu können und Spielpraxis zu erwerben. Nun fiebert man schon dem Meisterschaftsauftakt am 1. Mai gegen die Rohrbach Crazy Geese entgegen.


Erstes Heimspiel 2000

Am vergangenen Samstag spielten die Schremser Beers zum ersten Mal in dieser Saison vor heimischem Publikum.

Der letzte Test des Schremser Beers Baseball Club vor dem offiziellen Meisterschaftsstart war gleichzeitig das erste Spiel im heurigen Jahr auf dem Beers-Field in Eugenia/Schrems. Gegner bei diesem freundschaftlichen Vorbereitungsspiel war die zweite Mannschaft der Linz Bandits. Der Oberösterreichische Verein stand voriges Jahr noch im Finale der österreichischen Bundesliga, hat sich heuer aber in die zweite Bundesliga zurückgezogen. Mit der zweiten Mannschaft soll vor allem der Nachwuchs aufgebaut und gefördert werden. Die Linz Bandits 2 spielen in dieser Saison in der Regionalliga Nord und somit eine Spielklasse höher als Beers. Die Bandits sind mit stärkster Besetzung ins Waldviertel gereist und haben absolut auf Regionalliga-Nievau gespielt.

Die Schremser Beers boten besonders in der Verteidigung eine wesentlich ansprechendere Leistung als noch eine Woche zuvor in Wien. Das Zusammenspiel funktionierte deutlich besser und auch taktisch unterliefen diesmal kaum Fehler. Mit sehr effizientem Feldspiel konnten die Gegner vor allem in den ersten drei Innings unter Kontrolle gehalten werden. Daß die Waldviertler letztendlich doch unterlegen waren, lag zum einen an der guten Schlagleistung der Linzer, auf der anderen Seite an der minimalen Punktausbeute der Beers. Das ist vor allem auf die grandiose Leistung des Linzer Werfers, der Nachwuchshoffnung Luis Espinal zurückzuführen, der den Schremsern kaum den Ball treffen ließ.

Der Linzer Bundesliga Spieler und Trainer der Bandits 2, Marc Stein, attestierte den Schremsern nach dem Spiel eine sehr effiziente und fehlerlose Feldverteidigung und eine sehr kontrollierte Wurfleistung der Schremser Pitcher. Zu arbeiten sei, so Stein, noch an der Schlagtaktik.

Wie schon im letzten Jahr konnten die Schremser Beers viele Zuschauer in Eugenia begrüßen, die bei wunderbarem Wetter die familienfreundliche und gemütliche Atmosphäre rund um das Baseballfeld genossen.

Kommendes Wochenende absolvieren die Beers noch ein gemeinsames Training mit dem zweiten Baseballverein im Waldviertel. Die Woodquarter Red Devils aus Weitra sind seit letzter Woche ein offizieller Verein, wozu die Schremser Beers sehr herzlich gratulieren. Gemeinsam sollte es leichter gelingen, den Baseballsport im Waldviertel zu verbreiten.

Die Meisterschaft startet Mai nach einer Änderung doch mit einem Heimspiel der Beers gegen die Rohrbach Crazy Geese. Beginn ist am 1. Mai um 14 Uhr in Eugenia/Schrems.


Lehrspiel

Der Schremser Beers Baseball Club absolviert sein erstes Vorbereitungsspiel für die Saison 2000

Schön langsam wird es ernst für den ersten Baseball Club im Waldviertel, bereits am 1. Mai starten die Schremser Beers in die Landesliga für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Bei den schlechten Witterungsverhältnissen bleibt da nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Zwar wurde über den Winter in der Halle viel Technik und Taktik trainiert, die ersten Trainings und Spiele im Freien wurden aber schon ungeduldig erwartet.

Das erste Vorbereitungsspiel absolvierten die Beers am vergangenen Sonntag am Baseballfeld Wien-Freudenau gegen die Vienna Lawnmowers. Die Wiener waren als etablierter Regionalliga-Klub den Landesliga-Neueinsteigern aus Schrems nicht nur auf dem Papier überlegen, auch auf dem Feld ließen sie keine Zweifel über die Überlegenheit und den Klassenunterschied aufkommen.

Die Schremser begannen wieder sehr nervös und begingen einige Fehler, zudem ließ die Schlagleistung anfangs zu wünschen übrig, erst im dritten Inning erfingen sich Beers und konnten phasenweise mit den Lawnmowers mithalten. Zudem konnte mit 18 mitgereisten Spielern wieder ein großer Teil des Kaders eingesetzt und verschiedene Positionen ausprobiert werden.

Bis zum offiziellen Saisonstart ist noch ein letztes Vorbereitungsspiel am kommenden Wochenende gegen die Linz Bandits 2 eingeteilt. Die Oberösterreicher sind als Teilnehmer der Regionalliga Nord ebenfalls eine Spielklasse höher als die Beers und können auf Spieler des vorjährigen Bundesligafinalisten Bandits I zurückgreifen. Bleibt abzuwarten, wer von den Stars mit ins Waldviertel kommen wird. Viele Zuschauer und ein abwechslungsreiches Spiel werden erwartet.

Die Schremser Beers spielen am Samstag, 15.April um 14 Uhr auf der Sportanlage Eugenia/Schrems gegen die Linz Bandits.

 

März 2000


Nationaltrainer bei den Beers

Die Schremser Beers haben acht geprüfte Baseball-Schiedsrichter

Ein hoher Besuch aus dem Baseballsport gab den Schremser Beers vergangenes Wochenende die Ehre. Der Juniorennationaltrainer und Sportkoordinator des österreichischen Baseballverbands Alex Herzog hielt in der Schremser Stadthalle einen Baseball-Schiedsrichter-Kurs für die Beers ab. Das System der österreichischen Baseball-Liga setzt die Bereitstellung von mehreren Schiedrichtern jedes Vereins voraus. Im konkreten Fall müssen von den Schremser Beers für sieben Spiele in der Landesliga je zwei Schiedsrichter und ein Scorer eingesetzt werden. Das Engagement des jungen Schremser Klubs zeigt sich auch in diesem Bereich und so haben sich gleich acht Aktive bereit erklärt, den Kurs zu absolvieren, und erfreulicherweise haben alle acht die umfassende Prüfung bestanden. Den Titel "Geprüfter Baseball-Schiedsrichter für Landesliga, Regionalliga und zweite Bundesliga" tragen nun: Thomas Breit, Maximilian Greiner, Gerhard Oberbauer, Matthias Preißl, Michael Preißl, Tobias Spazierer, Wolfgang Styll und Günther Widy.

Der Besuch von Alex Herzog wurde gleich für ein professionelles, vierstündiges Training genutzt. Der Junioren-Nationaltrainer zeigte den Beers Schlag-, Fang- und Wurftechniken. In individuellen Gesprächen konnte Herzog den Baseball-Neulingen wichtige Tips geben, die in der weiteren Vorbereitung zur Verbesserung in Spiel und Technik führen soll.

Vor allem beim Schlagen und beim Werfen der Pitcher konnten entscheidende Fortschritte erzielt werden. Herzog war vom Niveau aber auch von der Lernwilligkeit der Schremser Baseball-Neueinsteiger beeindruckt und stellte einen weiteren Besuch in Aussicht.


Attraktive Baseball-Meisterschaft für die Schremser Beers

In der Landesliga für Wien, Niederösterreich und Burgenland spielen heuer acht Mannschaften

Nachdem im letzten Jahr die Landesliga für Wien, Niederösterreich und Burgenland mit fünf Mannschaften schon relativ unattraktiv geworden war, erlebt sie heuer einen regelrechten Boom. So werden in dieser Saison acht Mannschaften antreten und versprechen damit eine abwechslungsreiche und attraktive Meisterschaft. Neben den Schremser Beers kämpfen die Vienna Homerunners, Vienna Dark Stars, Vienna Wanderers 3, Vienna Burritos, Babenberg Crusaders, Traiskirchen Grasshoppers 2 und die Rohrbach Crazy Geese um Punkte. Dabei spielt jede Mannschaft gegen jedes andere Team ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Das ergibt in Summe pro Team 14 Spiele. Die Saison beginnt am 29. April 2000. Die genauen Termine stehen noch nicht fest, die Matches werden aber sicher an Wochenenden beziehungsweise an den Donnerstag-Feiertagen stattfinden.

Vielversprechende Freundschaftsspiele im vergangenen Jahr veranlassen die Neueinsteiger aus dem Waldviertel zu einigem Optimismus. Obmann Wolfgang Styll: "Wir sehen die erste Saison als Lernjahr, haben aber berechtigte Hoffnung, im Mittelfeld mitspielen zu können." Was die Zuschauerzahlen betrifft, haben die Schremser Beers auf jeden Fall gute Chancen, Tabellenführer zu werden. Schon bei den Freundschaftsspielen zeigte sich das große Interesse der Waldviertler am neuen Sport. Mit Getränken, Imbissen und guter Information wollen die Schremser die passenden Rahmenbedingungen für die Besucher schaffen. Spannende Spiele sind jedenfalls garantiert.


Gut organisiert

Interview mit Baseball Junioren-Nationaltrainer Alex Herzog

Alex Herzog ist innerhalb des Österreichischen Baseball und Softball-Verbandes (ÖBSV) Sportkoordinator für Baseball. Zusätzlich ist er als Ausbildungsreferent tätig und als Head Coach ist er verantwortlich für das österreichische Baseball-Junioren-Nationalteam.

Die Schremser Beers starten diese Saison in der Baseball-Landesliga Wien-Niederösterreich-Burgenland, welchen Stellenwert hat diese Meistschaft?

Die Landesliga ist als Einsteigerliga sehr wichtig um Baseball richtig zu lernen. Am meisten Erfahrung sammelt man in einer geregelten Meisterschaft. Diese Meisterschaft ist sehr, sehr gut organisiert und bietet für Neueinsteiger die Möglichkeit die Struktur kennenzulernen.

Ist der Zeitpunkt des Einstiegs so kurz nach der Gründung gut gewählt?

Nach einem Jahr Trainingsvorbereitung wie im Fall der Schremser Beers ist es wichtig, sich mit anderen zu messen und den Standort zu bestimmen. Vor allem, wenn man nicht nur aus einer Laune heraus Baseball spielt, sondern wie die Beers die Sache sehr ernst nehmen. Ich habe mit vielen Gruppen zu tun gehabt, aber hier merkt man den Willen, etwas Professionelles von längerer Dauer zu betreiben.

Du hast schon Gelegenheit gehabt, den jungen Klub kennenzulernen, dein Eindruck?

Überraschend ist, daß sich mit fast 30 Spielern eine so große Zahl an Aktiven beteiligt. Es ist hier eine Kombination aus Enthusiasmus und Organisationswillen spürbar. Es gibt viele, die für den Verein etwas tun können oder wollen. Es werden Schiedsrichterausbildungen absolviert, es wurden Sponsoren gewonnen, es gibt Material und Dressen und es wird eine sehr gute administrative Arbeit geleistet. Mich persönlich freut noch dazu, daß die Beers als erste regionale Mannschaft im Waldviertel so etwas wie Pionierarbeit leisten.

Du hast als Sportkoordinator direkt mit der Entwicklung des Baseballsports in Österreich zu tun. Wie sieht die Zukunft aus?

Die Baseballgemeinde hat nach Jahren erkannt, daß die Zukunft im Nachwuchsbereich liegt. Es wird hier Basisarbeit geleistet um den Sport breiter zu machen. In fünf Jahren soll Baseball ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Sportszene sein und nicht mehr nur als Randgruppe existieren. Das Interesse muß von selber über Sportler und Sponsoren kommen, dann ergibt sich automatisch die Berichterstattung in den Medien. Als wichtigstes Instrument gilt für uns die Schule, wo wir im regionale Bereich immer intensiver arbeiten. Auch die Sponsoren sind an Schulprojekten interessiert. Über Sportlehrer und regionale Schul-Cups haben wir einen sehr guten Zugang zu den – sehr interessierten – Kindern und Jugendlichen.

 

November 1999


Beer of the Year

Bei der Saison-Abschlußfeier des Schremser Beers Baseball Club wurden die besten Spieler ausgezeichnet.

Die Amerikaner haben im Sport eine besondere Vorliebe für Statistiken. Egal ob Football, Basketball oder eben Baseball, alles wird notiert, dokumentiert und interpretiert. Ganz klar, daß der erste Baseball Club im Waldviertel, die Schremser Beers bereits in ihrer ersten Saison fleißig Zahlen gesammelt haben, um einige Spieler zu ehren. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen der Saison-Abschlußfeier im Vereinslokal Trinkl in Schrems überreicht. Die Übergabe des "Beers-Award" verfolgten unter anderem Bürgermeister Reinhard Österreicher und die Hauptsponsoren Andreas Kutschera und DI Karl Trojan.

Den Award für den höchsten Schlagdurchschnitt erhielt Thomas Breit. Die meisten Homeruns und die meisten assistierten Punkte erzielte Günther Widy. Die meisten Punkte konnte Daniel Spazierer für sich verbuchen. Den Titel "Rookie of the Year" für den besten neu eingestiegenen Spieler sicherte sich Thomas Schachtner. Zwei außerordentliche Awards erhielten Michael Fink und Thomas Schachtner für ihr Verletzungspech in der heurigen Saison. Die begehrten Auszeichnung für den wertvollsten Spielers (Most Valuable Player MVP) holte sich schließlich Michael Preißl, der damit zum "Beer of the Year 1999" ernannt wurde. Anerkennung zollten die Mitglieder des Vereins ihrem engagierten Obmann Wolfgang Styll mit einem Geschenk zur wertvollsten Person des Jahres. Styll bedankte sich und betonte: "Die Erfolge des jungen Vereins stützen sich vor allem auf die Einigkeit, den sportlichen Ehrgeiz und das Engagement aller Mitglieder."

Inzwischen laufen die Vorbereitungen für den Liga-Einstieg auf Hochtouren: Ballwurfmaschine und Dressen wurden dank der Sponsoren bereits angeschafft, die Spielerlizenzen beim Baseballverband eingereicht.

Batting Average (BA)

Thomas Breit

Homeruns (HR)

Günther Widy

Runs Batted In (RBI)

Günther Widy

Runs (R)

Daniel Spazierer

Injury of the Year

Thomas Schachtner

Injury of the Year

Michael Fink

Rookie of the Year

Thomas Schachtner

Most Valuable Player (MVP)

Michael Preißl

 

Oktober 1999


Saisonabschluß

Die Danube Rats sind am 16. Oktober bei den Schremser Beers zu Gast.

Mit einem Heimspiel am 16. Oktober geht die erste Saison des Schremser Beers Baseball Club zu Ende. Zu Gast sind diesmal die Danube Rats. Die Linzer belegten heuer den zweiten Platz in der Regionalliga Nord und gehören zum Verein der Linzer Bandits; immerhin Zweiter der österreichischen Bundesliga und heuer im Finale nur von den Dornbirn Indians geschlagen.

Das Spiel gegen die Rats ist das letzte in einer Reihe von Freundschaftsspielen, in der sich der junge Schremser Beers Baseball Club für den Einstieg in die Landesliga im nächstes Jahr vorbereitet hat. Mit dem Regionalligisten wurde wie zuletzt ein sehr starker Gegner aufs Baseballfeld in Eugenia eingeladen, ein hochklassiges Spiel ist zu erwarten.

Termin:
Samstag, 16. Oktober 1999, 14 Uhr
, Sportanlage Eugenia bei Schrems

 

September 1999


Erstes Heimspiel

Der Schremser Beers Baseball Club konnte die St.Pölten Pirates als erste Gastmannschaft begrüßen.

Am erst kürzlich fertiggestellten Baseballfeld in Eugenia absolvierten die Schremser Beers vergangenen Sonntag ihr erstes offizielles Heimspiel. Als Gegner in diesem Freundschaftsmatch konnten die St. Pölten Pirates begrüßt werden. Die Truppe aus der Landeshauptstadt war schon im Juli der erste Gegner der Schremser Beers gewesen. Dabei spielen die Pirates freilich eine Klasse zu hoch für die Beers. Denn die Schremser beginnen nächstes Jahr in der untersten Spielklasse, der Landesliga, die St. Pöltner hingegen sind heuer Zweiter in der Regionalliga geworden und haben den Aufstieg in die zweite Bundesliga nur knapp verpaßt, eine richtige Profi-Truppe eben. Es schien also ein interessantes Spiel zu werden. Zwar war das Wetter nicht gerade ideal, aber sehr viele Baseball-Freunde und zukünftige Fans kamen zur Sportanlage Eugenia um ihr erste Baseballmatch und das erste im nördlichen Waldviertel zu sehen. Dank der Sponsoren und dem Engagement der Schremser Beers fanden sie eine sehr professionelle Anlage mit gemütlich-sportlicher Atmosphäre vor.

Die Schremser Beers waren von der tollen Zuschauerkulisse wohl selbst ziemlich beeindruckt und so war die Anfangsphase von nervösen Aktionen und einigen Fehlern gekennzeichnet. Die erfahrenen Spieler aus St. Pölten hingegen spielten souverän und konnten bald mit 14:1 in Führung gehen. Nach und nach fanden die Schremser aber zu ihrem Spiel und gewannen noch einige Innings bis zum Endstand von 28:20 für die Pirates. Die Beers konnten wieder aus einem Kader von 20 begeisterten Spieler schöpfen, die alle zum Einsatz kamen. Trotz der Niederlage war es für die Schremser eine wichtige Standortbestimmung. Ein Kompliment der Pirates nahm man gerne entgegen: "Ihr werdet nächstes Jahr in der Landesliga ordentlich aufmischen."

Das nächste Heimspiel der Schremser Beers findet am 16. Oktober gegen die Danube Rats aus Linz statt.

 

August 1999


Erster Sieg

Der Schremser Beers Baseball Club feiert seinen ersten Erfolg

Erst Anfang August wurde der Schremser Beers Baseball Club gegründet und gleich das erste Freundschaftsspiel als offizieller Verein konnte erfolgreich beendet werden. Am vergangenen Samstag spielten die Beers im Wiener Prater gegen die DarkStars. Der Wiener Verein spielt bereits die zweite Saison in der gemeinsamen Landesliga Wien/Niederösterreich, das Match galt also als Standortbestimmung für die engagierte Truppe aus Schrems, will man doch eventuell nächstes Jahr bereits in die Liga einsteigen.

Schon im ersten Inning (einer von 9 Spielteilen) führten die Waldviertler gegen die in Standardbesetzung spielenden Wiener mit 8:1. Nachdem sich die DarkStars von der überraschenden Stärke der Schremser Beers erholt hatten, sahen die Zuschauer ein spannendes Match, das die Beers aber mit 19:15 sicher nach hause spielten. Dabei glänzten die Schremser vor allem durch eine kompakte und konstante Mannschaftsleistung. Obwohl beim Baseball nur neun Spieler eines Teams gleichzeitig am Feld sind, konnte Manager Mike Preißl durch eine ideale Auswechsel-Taktik alle 17 mitgereisten Spieler einsetzen.

Übrigens: Baseballinteressierte können jeden Mittwoch ab 18 Uhr und jeden Samstag ab 14.00 Uhr bei der Freizeitanlage in Eugenia bei Schrems zusehen oder mitspielen.

 

Juli 1999


Baseball in Schrems

Der amerikanische Nationalsport wird auch im Waldviertel populär

Baseball ist eine der populärsten Sportarten überhaupt: Dynamik, Vielseitigkeit und Spannung begeistern 210 Millionen Aktive weltweit, ob im Park, auf der Wiese oder in ausverkauften Stadien. In Europa hingegen hat sich das Spiel noch nicht durchgesetzt; Baseball ist nämlich "anders". Es gibt keine Tore oder Körbe, man spielt nicht Mann gegen Mann, es gibt keine berechenbare Spielzeit und entschieden ist das Spiel erst, wenn es wirklich zu Ende ist. Eine interessante Möglichkeit für alle, die gerne einen spannenden Mannschaftssport betreiben wollen und nicht nur Fußball, Basketball oder Tennis spielen möchten. Denn eigentlich ist Baseball sehr simpel. Einer wirft den Ball, ein anderer muß ihn mit einem Schläger treffen, möglichst weit schlagen und losrennen. Zuerst um die erste Zwischenstation zu erreichen – die Base; danach weiter um einen Punkt zu machen – auf die Homebase. Die verteidigende Mannschaft versucht mit geschicktem Paßspiel das Punkten zu verhindern und den Ball vor dem Läufer auf die Base zu spielen. Natürlich gibt es dabei eine Vielzahl an Tricks und Regeln, die aber entgegen der Meinung vieler Laien sehr einfach und spielerisch auf dem Feld erlernt werden.

Seit einiger Zeit sind zirka 20 Sportbegeisterte aus Schrems und Umgebung der Faszination dieser Sportart verfallen, und man trifft sich regelmäßig um diesen noch viel zu unbekannten Sport zu betreiben. Seit heuer wird im neugegründeten "Schremser Beers Baseball Club" noch engagierter gespielt.

Das Training findet jedes Wochenende unter reger Beteiligung auf der Freizeitanlage in Eugenia bei Schrems, hinter dem Karl Gart-Hof, statt. In den Sommermonaten Juli und August wird auch jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr der Schläger oder der Fanghandschuh in die Hand genommen. Spieler und Baseballfreunde, egal welchen Alters sind beim Training herzlich willkommen. Einfach in Sportkleidung (Ausrüstung ist reichlich vorhanden) oder nur zum Zusehen vorbeikommen. Informationen gibt´s bei Mike Preißl (0664/5927701) oder Wolfgang Styll (0664/5427520).